AgriKultur Festival Freiburg i.B.

Das 3-tägige Festival verbindet nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung mit Kultur, Bildung und Austausch. Es bietet Vorträge, Diskussionsrunden, Workshops, regionale Gastronomie, Kunst, Kinderprogramm, Musik und einen Bauern- und Infomarkt.

Ziel ist es, den Dialog zwischen Stadt und Land zu fördern, die Gesellschaft für nachhaltige Ernährung und Bio-Landwirtschaft zu sensibilisieren und aktive Beteiligung zu ermöglichen. Mit 6.000-7.000 Besuchern (2024) ist es ein inklusiver, kostenloser Raum für Vernetzung und Bildung. Es stärkt regionale Betriebe und Initiativen wie den Ernährungsrat Freiburg und adressiert zentrale Themen wie Biodiversität, Ernährungssouveränität und Stadt-Land-Beziehungen.

Das Festival findet jährlich in Freiburg im Eschholzpark und der angrenzenden Edith Stein Schule statt. Das Festival soll nicht ein passiver Raum zum Konsumieren sein, sondern die Teilnehmenden aktiv das Thema erfahren lassen: Durch Erleben nicht nur beim Essen und Trinken, sondern auch im Austausch mit den Landwirten, den Initiativen und den anderen Gästen – aber auch durch das praktische Lernen bei den Workshops. Hier werden z.B. Fähigkeiten für den Einstieg in das regenerative Gärtnern, Hühnerhaltung und Obstbaumschnitt vermittelt.

Für die Bürgerinnen und Bürger bietet das Festival die Möglichkeit, selber aktiv zu werden, mit Kompetenzbildung und durch das Mitmachen bei Initiativen, zum Beispiel mit Direktvermarktungsangeboten von Bäuerinnen und Bauern oder bei dem Ernährungsrat Freiburg und Region. Ernährungssouveränität bedeutet, sich dafür zu interessieren wo unser Essen herkommt und welche Strukturen dahinterstehen. Ein wichtiger Aspekt ist, dass das Festival als Ort der Vernetzung dient. So wird den Gästen, Podiumsteilnehmern und diversen Netzwerken die Möglichkeiten für internen Austausch abseits der öffentlichen Veranstaltungen gegeben.

Projekt Nr.:                      2024-014

Förderland:                      Deutschland

Förderort:                         Freiburg i.B.

Förderjahr:                       seit 2023

Projektpartner:               AgriKultur e.V.

 

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