„Social Classes“ für bildungsbenachteiligte Kinder

Trotz einer Schulpflicht in Nepal können viele Kinder nicht zur Schule gehen. Armut und sozialer Status haben Auswirkungen auf die Bildung  und  Eltern können oftmals nicht das Geld für Material und Schuluniformen aufbringen.
Durch die Sicherung und Stabilisierung des Schulbesuchs werden Chancen auf ein selbstgestaltetes Leben, Selbstbewusstsein und eine lebenswerte Zukunft geschaffen.

Bei dem Modell der „Social Classes“ handelt es sich um einjährige Schulgewöhnungsklassen für Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren, deren Eltern selbst mehrheitlich nie oder nur kurz eine Schule besucht haben. Diese Kinder würden ohne die „Social Classes“ größtenteils der Schule fernbleiben. Die Entwicklung der Kinder ist durch chronische Armut und Bildungsmangel und der Gefahr von sexueller und sozialer Entrechtung der Mädchen sowie Kinderarbeit gefährdet. Der Besuch einer Schule gibt diesen Kindern eine Lobby und macht sie in der Gesellschaft „sichtbar“.

Die „Social Classes“ sind jeweils angegliedert an eine staatliche Grundschule und werden von der jeweiligen Schulleitung unterstützt. Hierzu gibt es intensive Vorgespräche und Mentoring. Die Kinder besuchen im Anschluss an die „Social Class“ die reguläre Grundschule. Unterrichtet werden die Schulgewöhnungsklassen von engagierten Frauen und Männern, die ein kleines Gehalt für ihre Arbeit erhalten. Die „Social Class“ Lehrer/-innen stehen in engem Kontakt zu den Eltern der Kinder und tragen so ebenfalls zur Stabilisierung des Schulbesuchs bei.

Projektnr.:                    158-21

Förderland:                  Nepal

Förderort:                     mehrere Standorte

Förderjahr:                   2021 – 2024

Projektpartner:           KETAAKETI e.V

Lokale Organisation: SPOWC (Society for the Protection of Women and Children)

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