Obwohl in der Region Kasese in Uganda bereits zahlreiche Bauern Kakao anbauen, ist technisches Wissen zu den besten landwirtschaftlichen Praktiken, Verarbeitung nach der Ernte und Fermentation sowie Wissen über den Kakaomarkt vor Ort nur eingeschränkt vorhanden. Damit bleibt das mögliche Einkommen aus dem Kakaoanbau weit hinter den Möglichkeiten zurück.
Der Ansatz dieses Projektes ist es, mit gezielten Maßnahmen die Anbaumethoden, die Produktivität und den Marktzugang zu verbessern. Mittels verbesserter Fähigkeiten und Zugang zum Markt werden die Landwirte in die Lage versetzt, ihre Kakaoerträge und damit ihr Haushaltseinkommen zu steigern.
Das Projekt trägt auch zur ökologischen Nachhaltigkeit bei, da Kakao besonders gut in Kombination mit Schattenbäumen funktioniert und Kakaobauern daher meistens auch Bäume pflanzen.
Gegen Ende der ersten Projektphase soll das Projekt auf Basis der erhobenen Monitoringdaten und der Erfahrungen des Projektteams intern evaluiert werden. Diese Evaluierung bildet die Grundlage für die Konzeption der zweiten Projektphase. In der zweiten Projektphase wird der Schwerpunkt auf der Stabilisierung der Anwendung des erlernten Wissens und der landwirtschaftlichen Praktiken, der optionalen Ausweitung des Anbaus und der Veredelung auf weitere Kleinbäuerinnen und -bauern und dem Aufbau von kleinbäuerlichen Strukturen zum gemeinschaftlichen Verhandeln und Verkauf (Bauerngruppen) liegen.

Projekt Nr.: 2025-001
Förderland: Uganda
Förderort: Bezirk Kasese, Western Uganda
Förderjahr: seit 2025
Projektpartner: Fairventures Worldwide FVW gGmbH
Lokale Organisation: Good Forests Foundation Uganda (GFU)