Trinkwasserversorgung in Kameruner Binnenvertriebenen-Aufnahmeregion

Im Jahr 2017 nahmen Dorfbewohner von Koupa-Matapit das Problem der schlechten Trinkwasserqualität selbst in die Hand. Der Mangel von sauberem Wasser rief eine Reihe gesundheitlicher Probleme hervor. Inzwischen ist der Aufbau einer zivilgesellschaftlichen Wasserverwaltungsgemeinschaft weit fortgeschritten. Ein innovatives Trinkwasser-Versorgungsprojekt in Kamerun sorgt für bessere Lebensbedingungen für ca. 17.000 Menschen.

Das Wasser wird naturverträglich entnommen aus einem Feuchtgebiet in der Nähe. Vor der Verteilung über Rohrleitungen wird es in einen Speichertank gepumpt, wobei teilweise Solarenergie eingesetzt wird.

12 junge Dorfbewohner werden angelernt und können nach Abschluss der Berufsschule in Foumban die anfallenden technischen Probleme lösen. Die Absolventen werden auch befähigt, in privaten Haushalten Klempnerei-Fachtätigkeiten zu erledigen.

Inzwischen wurden die meisten Baumaßnahmen abgeschlossen und auch die Wasserqualität geprüft. Derzeit werden noch die 15 Entnahmestellen und ihre Zuleitungen fertigstellt.

Die Schöck-Familien-Stiftung finanzierte dabei den Anschluss für eine zusätzliche Entnahmestelle für den abgelegenen Ortsteil Njigouonji.

Projektträger:                   NARUD e.V.

Projektpartner:                ADDC

Förderjahr:                        2020

Projektnr.:                         59c-16sa

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